Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten Sri Lankas auf einen Blick

Sri Lanka ist voller atemberaubenden Sehenswürdigkeiten und wunderschöner Landschaft! Es gibt so viele Sachen zu sehen und Dinge zu entdecken. Sri Lankas Sehenswürdigkeiten sind so verschieden und zahlreich. Jede Region hat ihren ganz eigenen Touch. Saftgrüner Dschungel kann sich schnell in wüstenähnliche Landschaften ändern. Oft müssen Sie nicht einmal 100 km fahren, um sich vorzukommen wie in einer anderen Welt.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Obwohl Sri Lanka so mannigfaltig ist und es unendlich viele Orte gibt, die einen Besuch lohnen, können die Hauptsehenswürdigkeiten in drei Kategorien aufgeteilt werden: Die Strände, das Hochland und das kulturelle Dreieck.

Um einen umfassenderen Eindruck Sri Lankas zu erhalten, empfiehlt es sich aus jeder dieser drei Kategorien wenigstens ein paar Ziele anzusteuern. Einige Leute verzichten lieber auf die „alten Steine“ in den Ruinenstätten wie Anuradhapura oder Polonnaruwa um ein paar Tage mehr am Strand verbringen zu können. Andere wiederum entscheiden sich, die Strände komplett wegzulassen. (Nun ja, zugegebenermaßen handelt es sich dabei seltener um sonnenanbetende Europäer ;-)) Jeder ist verschieden, mit unterschiedlichen Interessen und Hobbys. Aber ich würde trotzdem empfehlen, wenigstens einen kurzen Stopp bei den weniger präferierten Kategorien einzulegen, als es komplett zu überspringen. Und wer möchte und genügend Zeit hat, sollte auch in den wenig touristischen Norden fahren!

Das kulturelle Dreieck

Das kulturelle Dreieck Sri Lankas wird geformt von den Städten Kandy, Polonnaruwa und Anuradhapura. Es war hier, wo sich ein Großteil der royalen und religiösen Geschichte des Landes abspielte. Diese Orte waren Königsresidenzen mit Tempelanlagen. Hier wurden einst die großen Paläste gebaut und das kulturelle Leben fand statt.

Alle diese Städte existieren noch heute. Manchmal nur als Ruinen für Touristen (z.B. Polonnaruwa), oftmals aber noch in aktiver religiöser Benutzung (Anuradhapura, Dambulla Höhlentempel usw.). Hier ist mein detailierter Überblick über alle Sehenswürdigkeiten des Kulturdreiecks.

Besonders berühmt sind außer dem Zahntempel in Kandy und den historischen Ruinen in Anuradhapura und Polonnaruwa der Löwenfelsen Sigiriya und der Höhlentempel in Dambulla. Letztere beiden sollten auf keinem Sri Lanka Urlaub ausgelassen werden.

Die Strände

Die Traumstrände Sri Lankas sind weltweit berühmt – okay, vielleicht übertreibe ich ein bisschen, aber berühmt unter denen, die schon mal in Sri Lanka waren zumindest!

Je nach Reisezeit werden entweder die Südküste mit seinen Buchten und kristallklarem Wasser für einen Strandurlaub genutzt oder die Ostküste.

Die Südküste umfasst alles von Hikkaduwa über Unawatuna, Weligama (vor allem fürs Surfen bekannt), Mirissa, bis hin zu Tangalla. Die Saison hier fängt Ende November an und geht bis März/April. Danach fängt die Regenzeit im Süden an und alles ist grau in grau und nass und oftmals auch stürmisch. Es gibt auch schöne sonnige Tage/Vormittage während der Regenzeit, aber das Meer ist meist zu aufgeraut um bedenkenlos rein zu gehen.

Mit Ostküste meint man vor allem die Strände um Trincomalee / Nilaveli, Pasikudah und Arugam Bay. Trincomalee / Nilaveli hat davon die schönsten Strände, Pasikudah ist eine Alternative wenn Trincomalee zu voll wird und Arugam Bay ist das Surfer-Paradies der Ostküste. Die Regenzeit hier ist genau der des Südens entgegengesetzt, d.h. es ist sonnig und schön, wenn es im Süden regnet. Die Saison fängt im April an und geht bis September/Oktober. Oftmals ist aber selbst schon ab Februar das Wetter in Trincomalee angenehm und lädt zum Baden im Meer ein.

Das Hochland

Mit Sri Lankas Hochland bezeichnet man das bergige Gebiet zwischen der Südküste des Landes und Kandy. Es geht hier teilweise auf schwindelerregende Höhen von ca. 2500m.

Teeplantagen säumen die kurvigen Straßen, mit deren Hilfe sich die Fahrzeuge den Weg durch das Hochland schlängeln. Auch eine wunderschöne und berühmte Zugstrecke gibt es hier, welche besonders anschaulich ist zwischen Hatton (bei Adams Peak) und Ella. Atemberaubende Fotos garantiert!

Die Sehenswürdigkeiten im Hochland sind vor allem das kleine – inzwischen aber sehr touristische – Bergdorf Ella, die kleine Stadt Nuwara Eliya, die ganz anders als andere Städte Sri Lankas sehenswerte Architektur aufweist, nämlich etwas in die Richtung Kolonialstil mit Fachwerk. Und die dramatischen Berge mit der Pilgerstätte Adams Peak und die Horton Plains mit der stark abfallenden Klippe namens Worlds End.

Die weniger bereisten Gebiete

Es gibt aber auch noch andere wunderschöne und weniger bekannte Ecken in Sri Lanka zu entdecken. Diese Gebiete werden immer populärer, obwohl sie immer noch vom Massentourismus verschohnt sind.

Der Norden – Das Gebiet um Jaffna

Wer genügend Zeit mitgbracht hat, nicht auf seine Sonnenliege am Strand pocht und sich für andere Kulturen interessiert, der ist im hohen Norden genau richtig. Jaffna selbst bietet nicht besonders viele Sehenswürdigkeiten an. Man fährt hier nicht her um eine Liste mit Attraktionen abzuhaken. Sondern man macht sich hierher auf dem Weg, um die tamilische Kultur zu erleben – und das leckere tamilische Essen. Strände zum Baden sucht man hier vergebens. Auch die Kommunikation, selbst in Englisch, ist mitunter sehr holprig.

Ganz ohne Sehenswürdigkeiten ist der Norden Sri Lankas jedoch nicht. Es gibt ein paar sehr beeindruckende Hindu Tempel zu besichtigen. Besonders berühmt sind zwei Tempel auf einer kleinen Insel, die man nur mit dem Boot erreichen kann: Der buddhistische Tempel Nagadipa Purana Vihara und der Hindu Tempel Naga Pooshani Ambal Kovil. Atemberaubend schön und definitiv einen Besuch wert!

Die Westküste – Kalpitiya

Kalpitiya wird einer der nächsten Hot Spots Sri Lankas werden. Hier dreht sich alles ums Kitesurfen. Viele neue Resorts sprießen wie Pilze aus dem Boden um mit energiegeladenen, finanziell gut situierten, jungen Kitesurfern gefüllt zu werden. Die Wetterkonditionen in der angrenzenden Lagune sind fürs Kitesurfen perfekt.

Aber auch Nicht-Kiter können hier ein paar Tage zum Ausspannen verbringen. Man kann den Kitesurfern zuschauen wie sie ihre Tricks und Sprünge üben, sich am leeren Strand sonnen oder einfach an der Lagune entlang spazieren.

Ihnen sollte aber bewusst sein, dass die Infrastruktur noch nicht der einer Hauptsehenswürdigkeit gleicht. Sprich: Es gibt zwar schon viele neue Resorts und Hotels, aber noch sehr wenig Unterkünfte für den Budget-Reisenden. Ebenso sind nur ganz wenige günstige einheimische Essenslokale (von Restaurants will ich nichtmal sprechen) oder Shops/Supermärkte vorhanden. Und natürlich ist die Bus-Anbindung auch nicht gerade die Beste…

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